Über uns

scheinen wir einiges zu wissen – erzählen unsere Geschichte. Manchmal gern, manchmal weniger. Merken dabei, wie wir uns damit festschreiben: Ich bin die Person mit diesen Erfahrungen, mit jeden Fähigkeiten, mit diesen Träumen und Zielen. Erzählst Du gern deine Geschichte? Ist sie jedes Mal gleich? Wie klingt für dich deine Geschichte?  Was darin berührt dich, was davon langweilt dich vielleicht bereits im Erzählen? Welche Passagen deiner Geschichte bringen dein Gesicht zum Leuchten? Was begeistert dich? Mich erstaunt immer wieder neu: Wir sind alle verschieden und doch auch gleich. Wir sind hier und am Leben. Sind Natur, lebendige, einmalige Wesen, jede*r ein Wunder. Du in deinem Leben, ich in meinem. Sind hier in dieser einen Welt. Können diese eine Welt dabei so verschieden sehen und empfinden. Und, was mich besonders freut: Wir dürfen und können uns darin verbunden und zugleich frei fühlen. Um diese wunderbare Fügung bewusst feiern, noch stimmiger genießen und meistern zu können, lass dich erInnern! Dankbar für jede Erinnerung daran, dass ich von Natur aus beides brauche und schätze, mich als Teil des Großen Ganzen verbunden und als einzigartige Person mit meiner Geschichte frei zu fühlen, schreibe ich diese Zeilen hier für dich und für mich – für uns.

Und hier jetzt meine Geschichte: Susanne Jordan (sie/ihr), als überraschendes Ergebnis einer  Sommerliebe und ihrem luftig leichten Beginn in einem Zelt, im Frühling darauf geboren, mit dem Meer vor der Tür und somit einer nahe liegenden Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer. Aufgewachsen im Ostdeutschland als Tochter einer alleinstehenden Katechetin – somit doppelt systemkritisch und feministisch von Anfang an.

Seit gut 30 Jahren begleitend wie beratend beruflich wirksam mit und für Menschen. Gestartet als Gemeindepädagogin, dann Sozial- und Theaterpädagogin, Trainerin und Projektleitung Haftvermeidung, Partizipation, Grenzwahrung Schutzbefohlener und in alledem Gemeinwesenarbeitsbegeisterte wie Selbstwirksamkeitshebamme. Seit fast 13 Jahren mit großer Freude systemische Supervisor*in/Coach*in zertifiziert nach den Standards von DGSv und SG.  Darin in dauerhaft anhaltender Begeisterung lösungsfokussiert mit systemischen Aufstellungen wie konstruktivistisch. Konstruktivistisch heißt für mich, alles was wir wahrnehmen, denken, fühlen, oft nur als eine von mehreren möglichen Sichtweisen auf die Dinge einzuordnen. Wie wir die Welt, uns und unsere Beziehungen in den Blick nehmen und einschätzen, entscheiden wir selbst. Es gibt zum Glück stets mindestens noch eine weitere, andere Sicht, die Gegebenheiten zu betrachten. Das kann oft sehr entlastend sein.

Sehr froh, mich befähigt wie berufen zu fühlen, mit meiner Arbeit, Menschen daran zu erinnern, wie reich jede*r von uns und damit die Welt ausgestattet ist. Als Wesen, gleichzeitig ähnlich und darin dann auch komplett verschieden, dürfen wir uns in alledem als gewollt, geliebt und beschützt fühlen.

Ja, wie denn?, denkst Du vielleicht. Da bist Du in allerbester Gesellschaft. Viele von uns konnten nicht so aufwachsen, dass sie sich tatsächlich jederzeit gewollt, geliebt und beschützt fühlen durften und auch jetzt als Erwachsene empfinden können.

Hier kommen weitere gute Nachrichten: du kannst lernen, dich darin üben, für dich selbst da zu sein. Du kannst jetzt als erwachsene Person dein Leben so gestalten, dass du dich darin wohl, sicher und zuhause fühlst. Und wenn du willst, begleite und unterstütze ich dich dabei.